kunst und kommerz – geht das?   „art im port“ -  ein businesscenter wird zur galerie

Was ist daran besonders, wenn sich die Kreativen der WieArt Künstlergruppe Rhein-Neckar mit dem kommerziellen Business-Center Partner-Port in Waldorf zu einer nachhaltigen Kooperation in Form der Kunstaustellung „ART im PORT“ treffen? Es sind vor allem die außergewöhnlichen Dimensionen und die geplante Langfristigkeit, die hier den Unterschied machen.

Partner-Port: Der Gastgeber der „ART im PORT“ kann eine Fläche von über 30.000 m² auf fünf Geschossen bieten, die Raum für mehr als 100 Unternehmen mit etwa 1000 Mitarbeitern unter einem Dach gewähren. Nimmt man die Besucher der Mieter hinzu, entspricht das schon einer Anwesenheits-Frequenz eines renommierten Museums. Hinzu kommt, dass der Partner-Port in Walldorf im direkten Umfeld des größten deutschen Softwareanbieters, der SAP liegt und im Herzen der Metropolregion Rhein-Neckar, in unmittelbarer Nähe zu Heidelberg.

Die renommierte Künstlergruppe WieArt ist ein Zusammenschluss von derzeit über 115 freien Künstlern aus der Rhein-Neckar Region, die zusammen ausstellen, organisieren und arbeiten, sowie umfangreiche Kunstprojekte durchführen. WieArt versteht sich als "Kunstförderer" in der Region. Auf der zweiten „ART im PORT“ zeigen 22 Künstler von Malerei, Skulpturen und Plastiken über Fotokunst bis hin zu Objekten und Installationen eine Vielzahl ihrer künstlerischen Bandbreite.


BUGA-Ausstellung ContainerArt,  Heilbronn

Erstmalig für die ContainerArt auf der BUGA Heilbronn, präsentieren zwei Künstler des Künstlerbundes Heilbronn, Klaus Flachsbarth, Fotokünstler, und Michael Zeuch, Maler, ein eignes Experiment. Die Herausforderung, der sich die beiden stellen, ist, die Beziehung zwischen Malerei und Fotografie in gemeinsamen Werken zu formen. Dabei entwickeln beide das Thema „Lebensräume – Lebensträume“ aus ähnlichen künstlerischen Quellen.

Mein fotografische Ansatz schöpft aus der tibetischen Lehre von Miksang, die die Technik einer unkonditionierten meditative Wahrnehmung. Ich nenne es „magischer Realismus“.

Michael Zeuch schöpft seine Themen aus der Philosophie des tibetischen Buddhismus, der Entwicklung der Menschheit und der Fragen um die Entddeckung des Universums.

Zu sehen vom 1. bis 7. Juli 2019 innerhalb der ContainerArt-Ausstellungen auf der BUGA Heilbronn.




kunstausstellung gegen rassismus und Ausgrenzung -  für toleranz + Solidarität

 Mein Beitrag zu dieser Kunstausstellung: Die Fotos der Serie „Driftwood“ sind als Metapher für die Menschen zu sehen, die sich als „Treibgut“ am Rande der Gesellschaft fühlen. Ob Flüchtlinge aus Kriegs- oder Katastrophen-Gebieten,  oder Menschen, die aus ethnischen, politischen,  oder aus Glaubensgründen verfolgt werden. Ob Menschen,  die unter der Armutsgrenze leben, oder unter uns lebenden Menschen, die sich aufgrund ihrer Lebenssituation als „Treibgut“ ausgegrenzt fühlen.

 

Meine Fotomotive zeigen Details des von Sonne, Wasser, Gezeiten und Steinen gezeichneten, ausgebleichten Treibholzes. Teilweise mit der Anmutungen von menschlichen Körperteilen. Im übertragenden Sinne stehen diese Bilder für, aus welchen Gründen auch immer „gestrandete“ Menschen, die unsere Aufmerksamkeit, Anerkennung oder auch konkrete Hilfe brauchen. 

 

Meine Fotoauffassung, die detaillierte, ästhetische Bildsprache, hebt das komplexe Thema auf die Ebene des „magischen Realismus“, ohne Ängste zu schüren oder mahnend den Finger zu erheben.  Synonym für die großen Herausforderungen vor denen unsere Gesellschaft steht. Nicht mehr. Nicht weniger.



Was ist photographische Wahrheit im digitalen Zeitalter?

„Die Wahrheit kann in der Photographie nur von einem ehrlichen Photographen aufgedeckt werden. Das Foto zeigt, was der Photograph sieht - oder vielmehr, was der Photograph möchte, dass Sie es sehen. Photographie ist Wahrheit, sie kann aber auch lügen, und der Photograph alleine ist dafür verantwortlich, was das Bild uns erzählt oder vor uns verbirgt. Mein Ziel ist es, die Wirklichkeit abzubilden und die Menschen der Natur näher zu bringen. Empathie mit den Wildtieren, die ich photographiere, hilft mir dabei, Bilder zu schaffen, in denen ich genau dies erreiche.“ Stefano Unterhinsers

"Ästhetisch anspruchsvolle Photographien arbeiten im Kopf, quälen mitunter (oder beglücken), zielen über die schnelle Wahrnehmung hinaus, eröffnen weitere Register des Sehens, animieren die visuelle Vorstellung des Betrachters und lösen sich vom unmittelbarem Anlass ihrer Existenz. Langfristig verändern sie die Sicht." Klaus Honnef.



Abbild, wirklichkeit und fotografische Wahrheit

Kunstausstellung zu diesem Thema in der Kunsteteage K55, Kunstlerbund Heilbronn, 5. Mai bis 02. Juni 2019



Wellen

"Finale Regionale" im Kunstverein Heilbronn. "Wellen" ist das Thema der Gruppenausstellung. Die Welle als eine sich räumlich ausbreitende Veränderung umfasst die Materie ebenso wie den Schall,
das Licht, wie die elektromagnetische Strahlung. Ausgehend von den naturwissenschaftlichen und abstrakt wahrgenommenen Phänomenen leitet das Thema über in die Anschauung der Natur und der damit verbunden Auseinandersetzung in der Kunst. Von Hokusai bis Robert Longo, von William Turner bis Gerhard Richter finden sich in der Kunstgeschichte Belege dieser Faszination.



augenweite

Die PHOTO-skulptur „Die Magie des Schönen“ deutet die Realität an, die hinter dem faszinierenden Schein steckt. Als TRILOGIE erreicht sie mit dem Aufziehen auf drei gewellte Formen einen Übergang zwischen reiner Flächenform und bewegtem Basrelief.



Ein 2. Leben

Das Ausstellungskonzept

Das Thema „Ein zweites Leben“ wurde von den ausstellenden Künstlern in verschiedene Richtungen interpretiert: Wiederbelebt, Neues aus Altem, wie Kunst aus Recycling-Material, übermalte Bilder, verfremdete Materialien.

Presseauszug Heilbronner Stimme:

Wer vor ei­ni­gen Ta­gen zur Ver­nis­sa­ge ins Was­ser­schloss woll­te, muss­te an ei­nem gars­ti­gen Ge­schöpf vor­bei. Mit auf­ge­ris­se­nem Maul lau­er­te das Müll­mons­ter auf dem Hof. Nicht nur, dass es aus lau­ter Un­rat be­stand, im Maul trug es so­gar Men­schen. Die Skulp­tur ist ei­ne Ar­beit von fünf der elf Künst­ler, die die kürz­lich er­öff­ne­te Aus­stel­lung „Ein zwei­tes Le­ben“der Künst­ler­grup­pe Wie-Art RheinNeckar be­strei­ten. Dar­in geht es um das künst­le­ri­sche Wie­der­ver­wer­ten von Müll al­ler Art, ver­schmutz­te Mee­re, ei­nen Blick auf die im­men­se Res­sour­cen­ver­schwen­dung im All­tag, aber auch um ein zwei­tes Le­ben.

Klaus Flachs­barth zum Beispiel nimmt Be­su­cher mit sei­ner Fo­to-In­stal­la­ti­on mit in die un­ab­hän­gi­ge Re­pu­blik Uzu­pio mit­ten im li­taui­schen Vil­ni­us, die frü­her ein Elends­vier­tel war. Ste­fa­nie Wöll stellt ge­mal­te Kunst­wer­ke mit je­dem er­denk­li­chen Müll aus, fer­tig­te aber auch Klei­dung für sich und drei wei­te­re Da­men an. Das Qu­artett ging bei der Ver­nis­sa­ge in Klei­dern aus Ge­frier­tü­ten, Kaf­fee­kap­seln, Milch­tü­ten, Ton­bän­dern oder Papp­tel­lern im Pu­bli­kum um­her."


Copyright © Klaus Flachsbarth

Tel. +49 70 62 26 75 26

E-Mail  kf@miksang.online